Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur – unsere Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns an den jüdisch-israelischen Kulturtagen mit eigenen Angeboten:

 

Dienstag, 30. Oktober 2018, 18.00 Uhr, Werner-Petzold-Straße 10
Abend der jiddischen Sprache

Der Regisseur und Schauspieler Egmont Elschner gibt einen Einblick in die jiddische Sprache, die noch heute von Juden in Osteuropa, den USA und Israel gesprochen wird. Obwohl sie aus dem Mittelhochdeutschen hervorging, ist sie kein Dialekt, sondern eine eigenständige, voll ausgebildete Umgangs- und Schriftsprache. Die Faszination des Jiddischen liegt in der Farbigkeit und Unmittelbarkeit der Sprache überwiegend armer Leute, die gerne reden, sich austauschen, sich Geschichten und Witze erzählen. Viele jiddische Wörter werden auch in der modernen deutschen Umgangssprache verwendet. Wenn man zum Beispiel jemandem zum Jahresende einen „guten Rutsch“ wünscht, geht das auf das jiddische Wort „Rosch“ für Beginn zurück. Neben Wissenswertem bietet der Abend vor allem Anekdoten und Geschichten, die die besondere Stimmung der jiddischen Sprache – eine Mischung aus Melancholie, Frömmigkeit und Witz – vermitteln.

Die Veranstaltung wird von der Kulturförderung der Stadt Gera unterstützt.

Der Eintritt ist frei

 

Samstag, 3. November 2018, 15:00 Uhr, „G 26“ Gagarinstraße 26
Jüdische Lieder und Tänze – Ensemble „Shoshana“

Leonid Norinsky spielt virtuos Knopfakkordeon und wird durch weitere Ensemblemitglieder auf der Violine sowie mit Gesang und Tanz begleitet. Das Repertoire von „Shoshana“ umfasst Lieder und Instrumentalstücke, die sich auf die Tradition der Aschkenasim, der mittel- und osteuropäischen Juden, stützen. Es wird sowohl in Hebräisch als auch in Jiddische gesungen. Das Ensemble „Shoshana“ spielt Klezmer, jiddische Lieder und Israel-Pop, aber auch jüdische Tangos und Frejlachs. In einem ungewöhnlichen, eigenen Arrangement für Knopfakkordeon, Violine und Gesang bezaubert „Shoshana“ mit bravourös interpretierten instrumentalen Stücken und den harmonischen Klängen der Lieder durch die Tiefe und Wärme der jüdischen Seele.

Die Veranstaltung wird von der Kulturförderung der Stadt Gera unterstützt.

Der Eintritt ist frei.

 

Sonntag, 11. November 2018, 15:00 Uhr, Puppentheater
Isaak und der Elefant Abul Abbas

Puppentheater für geflüchtete Familien in deutscher und arabischer Sprache.

Eine Veranstaltung der Theater und Philharmonie Thüringen in Kooperation mit unserem Verein.

Der Eintritt ist frei.

 

Montag, 12. November 2018, vormittags, Grundschule „Am Bieblacher Hang“
Schulprojekttag mit dem jüdischen Puppentheater BUBALES und Myriam Halberstam (geschlossene Veranstaltung) 

 

Samstag, 17. November 2018, 14:00 Uhr, Volkssolidarität, Clara-Viebig-Straße 2
„Shimat Chora“ – Freude am gemeinsamen Tanz
Tanzworkshop „Jüdischer Gruppentanz“ mit Galina Lunova aus Chemnitz.

Die Begeisterung von Galina Lunova für beliebte jüdische Volkstänze, ihre Weiterbildung in Seminaren der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und ihre Begabung, die richtigen Tanzschritte mit Herz und Seele weiterzugeben, steckten andere Tanzbegeisterte an.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein BOLO TIE LINE DANCERS GERA (Interessengruppe der Volkssolidarität Kreisverband Gera e. V.) statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich

 

Dienstag, 20. November 2018, vormittags,
Begegnung von Schülern aus Gera und Renate Aris, einer jüdischen Überlebenden und Zeitzeugin der Nazizeit (geschlossene Schulveranstaltung).

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